Kreditkarte für Startups
Die Kreditkarte für Startups ist wichtig von Anfang an

Kreditkarte für Startups

by Arnas 0 Comments

Diese Banken bieten gleich mit der Eröffnung des Geschäftskontos eine Kreditkarte für Startups.

Besonders Startups brauchen von Anfang an mit ihrem Geschäftskonto auch eine Kreditkarte. Leider geben aber vielen Banken eine Kreditkarte für Startups erst, wenn die Geschäftsbeziehung wenigstens einige Monate alt ist. Warum eine Kreditkarte für Startups so viel wichtiger ist, warum Banken so zögerlich mit der ersten Kreditkarte für Startups sind und wo ihr sie trotzdem gleich bekommt.

Wie wichtig ist eine Kreditkarte für Startups?

Wer sich selbständig macht oder ein kleines Unternehmen gründet, braucht früher oder später ein separates Bankkonto. Klassische Existenz- und Firmengründer sowie Freiberufler und andere Selbständige kommen üblicherweise am Anfang auch ohne Kreditkarte aus. Rechnungen können sie per Online-Banking bezahlen und innerhalb Deutschlands die wichtigsten Ausgaben per EC-Karte oder bar bezahlen. Startups hingegen nutzen häufig internationale Online-Dienstleistungen wie Google Adwords, Amazon Web Services sowie Online-Tools oder Plugins. Die meisten davon lassen sich am einfachsten per Kreditkarte bezahlen. Daher ist eine Kreditkarte für Startups von Anfang an sehr wichtig.

Ohne Firmenkreditkarte müsstet ihr zum Beispiel auf die private Kreditkarte eines Gründers zurückgreifen. Das funktioniert zwar grundsätzlich, ist aber bald aus Sicht der sauberen Trennung von Unternehmen und Privat bedenklich. Der Steuerberater wird an dieser Vermischung keine Freude haben. Und auch einer Finanzierungsrunde mit Venture Capital oder Geld von Business Angeln muss erst mühsam überprüft werden, ob in der Buchhaltung wirklich alles in Ordnung ist. Idealerweise ist die Kreditkarte für Startups also von Anfang an Teil der Bankbeziehung.

Warum geben manche Banken keine Kreditkarte für Startups?

Aus Sicht der Banken stellen Kreditkarten einen – wenn auch sehr begrenzten und kurzfristigen – Kredit dar. Dieser unterliegt diversen regulatorischen Anforderungen. So muss die Bank im Firmenkundengeschäft ein Rating für jedes Unternehmen anlegen, das eine Kreditkarte erhält. Die dafür notwendigen Daten über die Kreditwürdigkeit liegen aber bei Kontoeröffnung noch gar nicht vor. Und alle neu gegründeten Unternehmen sind statistisch ja sowieso besonders gefährdet.

Bevor Banken also eine Kreditkarte für Startups vergeben, warten sie lieber erst einmal ein paar Monate ab. In dieser Zeit sammelt die Bank Daten über die Kontotransaktionen, mögliche Einzahlungen von Eigenkapital (positiv) oder auch Überziehungen des Kontos (negativ). Aus diesen Konto-Infomationen und dem im Laufe der Zeit gewachsenen Verständnis über euer Geschäftsmodell kann die Bank dann handeln. Und vergibt natürlich auch gern eine Kreditkarte für Startups – schließlich verdient sie daran ja auch Geld.

Welche Banken bieten zum Firmenkonto direkt eine Kreditkarte für Startups?

Hier findet ihr eine Liste von Banken, die mit ihrem Geschäftsgirokonto gleich eine Kreditkarte für Startups anbieten (wird noch erweitert):

BankWie gibt es eine Kreditkarte für Startups?
Berliner SparkasseWenn du dich als Startup beim Startup Team der Berliner Sparkasse meldest, ist eine echte VISA Businesscard von Anfang an möglich.

Hinweis: Der Autor des Artikels arbeitet selbst im Startup Team der Berliner Sparkasse. Kontakt zum Beispiel per arnas@startupfinanceadvisor.de
Fidor BankZur Eröffnung des Geschäftskontos könnt ihr eine Mastercard® Prepaid erhalten.

Szenarioanalyse für die Finanzplanung im Businessplan

Eine gute Finanzplanung im Businessplan wird noch besser, wenn ihr mehrere Szenarien durchrechnet. In Excel kann man die Szenarioanalyse sehr gut umsetzen. Eine kleine Anleitung.

Eine Szenarioanalyse für die Finanzplanung im Businessplan lassen Gründer häufig weg. Möglicherweise halten sie den Aufwand für eine Szenarioanalyse für nicht gerechtfertigt. Außerdem ist schon eine einfache Finanzplanung in Excel ziemlich herausfordernd, mit Szenarioanalyse wird das ganze noch komplexer. Oft stehen sie auch unter Zeitdruck, da es mit der Finanzierung schnell gehen muss, und sagen sich dann, dass eine einfache Finanzplanung ohne Szenarioanalyse ausreichen muss.

Tatsächlich aber könnt ihr eine Szenarioanalyse durchaus gut nachträglich eurer bestehenden Finanzplanung hinzufügen. Und mit den richtigen Kniffen ist der Aufwand gar nicht so groß, der Nutzen dafür umso mehr. So könnt ihr selbst – und natürlich eure möglichen Finanzierer oder Geschäftspartner – prüfen, wie sich euer Unternehmen unter anderen Bedingungen und Annahmen entwickeln könnte. Und ihr könnt den Kapitalbedarf in den schlechteren Szenarien bestimmen und so einen größeren Puffer selbst für euren Normalfall begründen.

Wie konzipiert man eine gute Szenarioanalyse für die Finanzplanung?

Um die Szenarioanalyse vernünftig zu konzipieren, geht man drei wichtige Schritte:

  1. Benenne mehrere Szenarien
  2. Wähle die zu verändernden Inputs
  3. Definiere für die einzelnen Inputs, wie diese sich in den verschiedenen Szenarien verändern sollen

Diese Schritte beschreibe ich nun etwas näher.

Benenne mehrere Szenarien für die Analyse

Das erste Szenario ist immer der Base Case, also eure Grundannahme. Also die Situation, die ihr für am wahrscheinlichsten haltet und daher die Finanzplanung entsprechend aufgestellt habt.

Danach könnt ihr mit der Wahl eurer Szenarien durchaus kreativ werden. Grundsätzlich immer bieten ich beispielsweise ein „Low Case“, ein „Worst Case“ und ein „Best Case“ an. Aber auch spezifische Szenarien sind natürlich denkbar, wo ihr direkt Möglichkeiten einbaut, die ihr bereits heute als Möglichkeit absehen könnt. Das könnte ein verspäteter Launch, der Wegfall eines Vertriebskanals oder der Eintritt eines direkten Wettbewerbers sein. Oder natürlich auch etwas Positives, wie eine Medienpartnerschaft.

Wähle die zu verändernden Inputs

In den eher allgemeinen Szenarien wie „Low Case“, „Worst Case“ oder „Best Case“ sollten nun eine mittlere Anzahl von Inputs gewählt werden, die für die Szenarioanalyse relevant sind. Üblicherweise sind das alle Inputs, die mit folgenden Dingen etwas zu tun haben:

  • Umsatz – also direkt Umsätze aus verschiedenen Vertriebskanälen oder von verschiedenen Produkten / Diensteistungen, aber auch schon in deren Herleitung die Anzahl der Site Visits, Click-through Rates, Conversion Rates, Anzahl der Arbeitsstunden sowie natürlich die erzielten Preise je Produkt / Vertriebsweg usw.
  • Herstellungskosten – ähnlich wie beim Umsatz hier die direkt zurechenbaren Kosten je Produkt / Vertriebsweg, Materialkosten, Einkaufspreis usw.
  • Weitere Kosten – sämtliche weiteren Kosten wie beispielsweise Werbung, Personal, Miete, Versicherung, Rechtsberatung usw.
  • Finanzierungskosten – Zinssatz oder andere Formen der Finanzierungskosten

Bei spezielleren Szenarien der Szenarioanalyse reicht es manchmal, einige wenige Faktoren zu verändern. Beispielsweise würdet ihr für den verspäteten Launch einfach den Zeitpunkt der ersten Umsätze nach hinten verschieben. Beim Wegfall eines Vertriebskanals würdet ihr auch nur wirklich diesen auf Null setzen, die meisten anderen Inputs aber eher unberührt lassen. Und der Eintritt eines Wettbewerbers erhöht möglicherweise eure Kosten für Werbung und Personal bei gleichzeitig geringeren Umsätzen, aber viele weitere Kosten können unverändert bleiben. Für das Szenario Medienpartnerschaft könntet ihr beispielsweise die Kosten für Werbung herabsetzen und die Umsätze erhöhen.

Definiere die Veränderung der Inputs in den einzelnen Szenarien der Szenarioanalyse

Als letztes müsst ihr dann noch festlegen, wie sich die Parameter in den verschiedenen Szenarien verhalten sollen. Ein Input kann beispielsweise

  • liniear verändert werden – also mit einem Faktor größer oder kleiner als eins multipliziert werden (Dämpfung)
  • nicht-linear verändert werden – also beispielsweise mit einem Faktor multipliziert werden, der einen zeitlich abhängigem Exponenten hat (Wachstum um einen bestimmten Prozentsatz) oder natürlich mit jeder anderen Funktion verändert werden
  • stufenweise verändert werden – also beispielsweise zeitabhängig auf Null oder einen anderen Wert gesetzt werden (zeitliche Verschiebung

Für eine lineare Veränderung legt ihr für jedes Szenario für jeden Input einen einzelnen Faktor fest, mit dem der Input multipliziert werden soll. Wenn also die Conversion Rate im Worst Case nur halb so hoch sein soll wie im Base Case, dann setzt ihr den Faktor für dieses Szenario auf 0,5 oder 50%. Soll im Best Case der Umsatz von Produkt 1 um 30% höher ausfallen, dann setzt ihr den Faktor auf 1,3 oder 130%.

Für eine stärkere Veränderung könnt ihr auch eine nicht-lineare Veränderung umsetzen. Beispielsweise könnte das Produkt 1 im Best Case auch ein zusätzliches 5%-iges monatliches Wachstum verpasst bekommen. Dann wäre der Faktor für den Input beispielsweise (1,05)^(Anzahl der Monate).

Im Falle einer Verspätung des Marktstarts könntet ihr auch den Umsatz stufenweise verändern und diesen für die Anzahl der verspäteten Monate auf Null setzen und dann auf die ursprünglichen Werte.

Fazit: Szenarioanalyse für die Finanzplanung im Businessplan

Eine Szenarioanalyse bereichert jede Finanzplanung, sowohl für euch als auch für eure Finanzierungs- und Geschäftspartner. Sie lässt sich in drei recht einfachen Schritten konzipieren. Allerdings müssen diese Schritte natürlich auch umgesetzt werden. Wie ihr eine Szenarioanalyse in Excel auf eine bestehende Finanzplanung aufsetzt, erfahrt ihr bald im nächsten Teil dieser Reihe.

So verstehst du dich mit deiner Kreditkarte

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Wer häufig mit der Kreditkarte zahlt, sollte die Ausnutzung des Kreditkartenlimits genau im Auge behalten. Denn im schlimmsten Fall werden Zahlungen trotz gut gefülltem Girokonto nicht ausgeführt.

Eine Kreditkarte zu benutzen ist eigentlich einfach, oder? Kennt man alles. Was soll da bei der geschäftlichen Kreditkarte schon anders sein?

Die geschäftliche Kreditkarte ist eigentlich was für Chefs und den Chef der Chefs – aber Moment mal, das seid ihr ja jetzt selbst! Auf Reisen im Namen der guten Sache (eurem Startup) könnt ihr damit das Hotel bezahlen. Auch für die lang ersehnte LinkedIn Premium-Mitgliedschaft müsst ihre eure Kartendaten abtippen. Und natürlich für die vielen praktischen SaaS-Tools derjenigen Startups, die früher dran waren als ihr, ist eine Kreditkarte einfach unverzichtbar. Damit alles schön sauber getrennt bleibt und der Steuerberater nicht unnötig Überstunden machen muss, könnt ihr das aber nicht mit der privaten Kreditkarte machen. Auch nicht übergangsweise. Die Kreditkarte sollte wirklich auf die Firma laufen.

Wenn euch eure Bank den Gefallen tut, eine geschäftliche Kreditkarte auszustellen, dann habt ihr die erste Hürde schon einmal geschafft. Oft möchten die Finanzinstitute aber erst etwas (eingehenden) Umsatz auf dem Konto sehen, bevor sie euch die geschäftliche Kreditkarte geben. Denn mit der Kreditkarte gewährt euch die Bank ja auch tatsächlich einen kurzen Kredit, bis zum Ende des Monats. Also nicht gerade die Limousine unter den Krediten, sondern eher ein Fahrrad mit undichtem Ventil: ihr kommt besser vorwärts als ganz ohne Untersatz, aber dauernd müsst ihr frische Luft reinpumpen, bevor ihr wieder ein Stück fahren könnt.

Kartenvertrag und Rahmenvertrag der geschäftlichen Kreditkarte

Bei einer privaten Kreditkarte seid ihr Karteninhaber und Vertragspartei in einem. Bei einer geschäftlichen Kreditkarte ist das anders: der Vertragspartner der Bank ist euer Startup, aber eine Karte muss immer auf eine echte Person ausgestellt sein. Es gibt als keine Kreditkarte, auf der einfach „Mein Cooles Startup GmbH“ steht. Das bedeutet, dass ihr bei der Bestellung der Karte einen Rahmenvertrag für euer Startup bekommt und einen Kartenvertrag für die eigentliche Karte.

Für die Karte müsst ihr angeben, auf wen von euch die Karte ausgestellt sein soll. Um genau zu sein, darf diese Karte dann auch nur von dieser Person benutzt werden. Ihr dürft sie also nicht im Gründungsteam herumgeben, dass sie jede(r) benutzen kann. Das ist für das Buchen von Tools, AdWords oder Flügen meist noch kein großes Problem, wenn sich der eine Karteninhaber darum kümmert. Gehen aber mehr Leute von euch auf Reisen, sind gegebenenfalls zusätzliche Karten sinnvoll.

Im Rahmenvertrag wird daher der Gesamtrahmen aller geschäftlichen Kreditkarten sowie die grundlegenden Bedingungen festgelegt. Die einzelnen Kartenverträge laufen dann über die einzelnen Kartenlimite für jede Karte/Person.

Richtiges Limit der geschäftlichen Kreditkarte festlegen

Jede Kreditkarte kommt mit einem Kreditlimit und wird normalerweise monatlich abgerechnet. Das bedeutet, dass ihr in Normalfall innerhalb des Abrechnungsintervalls insgesamt nur so viel mit der Kreditkarte bezahlen könnt wie euer Limit ist. Habt ihr das Limit schon erreicht, werden keine weiteren Abbuchungen genehmigt.

Wenn ihr also wenige Tage vor der monatlichen Abrechnung noch eine Zahlung tätigen müsst oder eine monatliche Abbuchung z.B. von Tools erwartet, dann kann es sein, dass die Seite zurückgewiesen wird, wenn ihr kein ausreichendes Limit mehr habt. Das ist insofern schlecht, als dass ihr das im Fall von monatlichen Abbuchungen möglicherweise erst bemerkt, wenn euch der Zugang zu euren Online-Tools wegen Nichtzahlung gesperrt wird. Es kann dann durchaus ein paar Tage dauern, bis euer Anbieter das Geld dann neu abbuchen konnte und wieder freischaltet.

Haltet also besser die Ausnutzung eures Kreditkartenlimits im Auge, wenn ihr über die Kreditkarte jeden Monat mehr als 2-3 größere Zahlungen und Abbuchungen abwickelt. So vermeidet ihr unnötige Ausfälle und Verzögerungen, die nichts mit eurer Zahlungsfähigkeit, sondern nur mit dem Kreditkartenlimit zu tun haben.

Könnt ihr bereits absehen, dass ihr einmal über das Kreditkartenlimit hinaus mit der Karte Zahlungen leisten wollt? Dann gibt es eine einfache Lösung. Ihr könnt Geld von eurem Geschäftskonto auf euer Kreditkartenkonto überweisen und damit euer Limit um diesen Betrag erhöhen. Das funktioniert sowohl am Anfang der Abrechnungsperiode als auch zwischendurch.

Angenommen ihr habt ein Kreditkartenlimit von EUR 2.500. Ihr überweist am Anfang des Monats EUR 5.000 auf das Kreditkartenkonto. Ihr könnt ja nun in der Kreditkarte über insgesamt EUR 7.500 verfügen ohne euch Sorgen wegen nicht ausgeführter Zahlungen machen zu müssen!

In einem anderen Fall merkt ihr, dass ihr euer Kreditkartenlimit von insgesamt EUR 2.500 bereits mit EUR 2.100 aufgebraucht habt. Ihr müsst aber dringend einen Flug für EUR 800 per Kreditkarte bezahlen. Überweist einfach mindestens EUR 400 auf das Kreditkartenkonto, dann sinkt eure Ausnutzung von EUR 2.100 auf EUR 1.700 und ihr könnt euch den Flug genau leisten.

Gebühren beim Geldabheben und Bezahlen mit der geschäftlichen Kreditkarte

Für das Abheben von Bargeld mit der geschäftlichen Kreditkarte fallen möglicherweise Gebühren an. Über die Höhe der Gebühren entscheidet eure eigene Bank. Nur in seltenen Fällen (im Ausland) schlägt die lokale Bank noch eigene Gebühren fürs Geldabheben oben drauf. Ihr solltet euch also beim Bestellen der Kreditkarte über die Höhe dieser Gebühren informieren. Oft ist die Abhebegebühr mit der geschäftlichen Kreditkarte ein Prozentsatz des Betrages und es greift eine Mindestgebühr beim Abheben von kleineren Beträgen. Möglicherweise unterscheiden sich die Gebühren noch danach, ob im Inland oder Ausland abgehoben wird.

Eine weitere Gebühr, die ihr beachten solltet, fällt für die Zahlung in Fremdwährung an. Jedes Mal, wenn der bezahlte oder abgehobene Betrag in einer anderen Währung notiert ist, rechnet die Bank diesen Betrag für die Belastung der Kreditkarte in Euro um. Für diese Dienstleistung erhebt sie eine Umrechnungsgebühr. In vielen Fällen ist dies ein Prozentsatz vom bezahlten oder abgehobenen Betrag, wird aber oft ohne Mindestgebühr berechnet.

Manche Geldautomaten im Ausland bieten daher an, die Belastung der Kreditkarte in Euro vorzunehmen. Damit vermeidet ihr zwar tatsächlich die Umrechnungsgebühr eurer eigenen Bank, dafür ist aber oft der Umrechnungskurs der lokalen Bank noch schlechter. Daher lohnt sich diese Option in den seltensten Fällen.

Grundgebühr der geschäftlichen Kreditkarte

Für die Bereitstellung der geschäftlichen Kreditkarte müsst ihr im Normalfall eine Grundgebühr zahlen. Manchmal ist sie aber auch schon im Kontomodell des Geschäftsgirokontos enthalten und muss nicht extra bezahlt werden.

Etliche Banken bieten neben der reinen Zahlungsfunktion der geschäftlichen Kreditkarte noch Zusatzleistungen wie Versicherungen an. Ob sich diese für euch lohnen und wie die genauen Bedingungen lauten ist oft nicht sehr transparent. Wenn ihr also nicht bereits wisst, dass ihr eine der angebotenen Versicherungen tatsächlich demnächst benötigt, lohnt sich die GOLD-Variante der Kreditkarte oder das Zusatz-Versicherungspaket oft nicht wirklich.

Fazit – Geschäftliche Kreditkarten sind eigentlich einfach

Wenn ihr ein paar Dinge berücksichtigt, dann ist der Umgang mit der geschäftlichen Kreditkarte sehr einfach. Die Kreditkarte wird immer auf eine Person ausgestellt, nie direkt nur auf den Firmennamen. Überlegt euch also, wer in eurem Startup eine eigene geschäftliche Kreditkarte benötigt. Bedenkt dabei die anfallenden Gebühren (Grundgebühr pro Karte sowie Transaktionsgebühren beim Abheben und im Ausland). Haltet immer die Ausnutzung des Limits im Auge, damit Zahlungen nicht unerwartet zurückgewiesen werden.

Das beste Bankkonto für Startups in Berlin
Das beste Bankkonto für Startups in Berlin

Das beste Bankkonto für Startups in Berlin

Wenn ihr ein Startup gründen wollt, braucht ihr früher oder später ein Bankkonto. Wir sagen euch, worauf ihr dabei achten solltet und wie ihr das beste Bankkonto für Startups findet.

Solange ihr mit eurem Startup noch in der Seed-Phase seid, arbeitet ihr normalerweise noch nicht öffentlich. Daher tretet ihr nicht geschäftlich nach außen auf und braucht auch erst einmal kein Bankkonto für Startups. Wenn sich euer Konzept dann aber als durchführbar erwiesen hat, wollt ihr aus der Deckung kommen und direkt mit dem Gründen loslegen. Dazu gehört auch, dass ihr euch über die Rechtsform eurer Unternehmung Gedanken machen müsst. Die wenigsten von euch werden sich für eine Personengesellschaft entscheiden, die nicht unbedingt ein Bankkonto für Startups brauchen. Wollt ihr dagegen die vielen Vorteile einer UG (haftungsbeschränkt) oder einer GmbH nutzen, so müsst ihr zwingend ein Geschäftskonto eröffnen. Ein Konto für Startups gibt es eigentlich bei jeder Bank, die Geschäftskonten anbietet.

Wie in allen Dingen wollt ihr auch hierbei möglichst nur die beste Leistung zum besten Preis haben und fragt euch daher: „Wo gibt es eigentlich das beste Bankkonto für Startups in Berlin?“

Angesichts der vielen Startups in Berlin verwundert es nicht, dass auch zahlreiche Finanzinstitute diesen Trend erkannt haben und versuchen, ein gutes Konto für Startups anzubieten. Auf der einen Seite sind Startups vom Grundsatz her auch nichts anderes als andere Neugründungen. Sie benötigen ein Konto ja genau wie jede andere Unternehmung zur Einzahlung des Stammkapitals und zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Braucht man dann wirklich ein spezielles Konto für Startups?

Tatsächlich kommt bei der Entscheidung für das beste Konto für Startups nicht darauf an, welche „Funktionen“ das Konto bietet – die unterscheiden sich nicht von Konten für andere kleine Unternehmen. Aber: Startups funktionieren in vielen Aspekten überhaupt nicht wie klassische kleine Gewerbe und haben daher teilweise gänzlich andere Anforderungen an Bankdienstleistungen. Die Dienstleistungen rund um das Konto für Startups müssen den hohen Maßstäben von jungen, dynamischen, internationalen Gründern genügen, die gern und hauptsächlich digital arbeiten. Die Banken müssen sich also darauf einstellen, dass die Startup-Gründer von heute sehr anspruchsvoll sind. Um wirklich das beste Bankkonto für Startups zu bieten, sollten Banken einige Dinge beachten.

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6 wichtige Tipps für eine gute Bankbeziehung für Startups
6 wichtige Tipps für eine gute Bankbeziehung für Startups

6 wichtige Tipps für eine gute Bankbeziehung für Startups

Am Anfang passen Bankfinanzierung und Startup noch nicht zusammen. Dennoch solltet ihr mit Blick auf die Zukunft einen guten Draht zu eurer Bank pflegen, damit euch die Bank in Zeiten der Not auch zur Seite steht.

Warum ist eine gute Bankbeziehung für Startups gleich von Anfang an wichtig, wo doch Bankkredite für die Finanzierung eines Startups nur sehr selten in Frage kommen? Auch wenn sich die Bankbeziehung für Startups daher in den meisten Fällen auf die Kontoführung, also Zahlungsverkehr in allen seinen Formen wie Onlinebanking, Lastschriften, Kreditkarte usw. beschränkt, werdet ihr früher oder später mehr von eurer Bank benötigen. Möglicherweise rutscht euer Konto ein paar Tage ins Minus, weil ein Kunde zu spät zahlt. Vielleicht braucht ihr von eurer Bank eine kleine Kontokorrentkreditlinie zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Auch eine Ausweitung des Kreditkartenlimits wäre vielleicht nicht schlecht, damit ihr unterwegs nicht umständlich Geld auf das Kreditkartenkonto überweisen müsst.

Transparenz als Grundlage für eine gute Bankbeziehung für Startups

Für alle diese Kreditentscheidungen möchte sich die Bank sicher sein, dass sie euer Startup gut kennt und sie damit eine fundierte, nachvollziehbare Entscheidung treffen kann. Konkret sind für die Bank in den ersten Jahren nach der Neugründung besonders weiche Faktoren wichtig, wie z.B. das Verstehen des Geschäftsmodells, die Beurteilung des Managements, positive oder negative Abweichungen der Geschäftsentwicklung vom Businessplan etc. Natürlich sieht die Bank auch gern eure Jahresabschlüsse, um daraus Erkenntnisse über den Stand der Dinge bei eurem Startup zu bekommen. Außerdem solltet ihr euer Konto regelmäßig nutzen, damit die Bank anhand des Zahlungsverkehrs Rückschlüsse auf den Erfolg eures Unternehmens ziehen kann.

Damit euer Bankberater das Gefühl hat euch gut zu kennen, solltet ihr euch also regelmäßig mit eurer Bank austauschen. Wenn euer Bankberater häufig aktuelle Informationen von euch erhält, wird er sich mit der Menge an Informationen und ihrer Qualität wohlfühlen. Dies wäre weniger der Fall, wenn er nur von euch hört, wenn ihr gerade etwas konkret von der Bank benötigt. Wenn euer Ansprechpartner in der Bank das Gefühl von Transparenz hat, dann kann er seine Entscheidungen selbstbewusst treffen und sie auch gegenüber anderen mitentscheidenden Stellen gut argumentieren. Zur Transparenz gehört konsequenterweise auch, dass ihr der Bank nicht nur berichtet, was alles gut läuft, sondern sie auch von aufkommenden Problemen wissen lasst. Dann kann es zwar beispielsweise passieren, dass die Bank von euch weitere Unterlagen oder Maßnahmen abfordert. Aber die faire Behandlung wird euch langfristig eher zugute gehalten werden.

Tipp 1 für eine gute Bankbeziehung für Startups
Seid gegenüber eurer Bank mit Informationen freigiebig, damit die Bank alle ihre Entscheidungen mit dem Eindruck trifft, dass sie die Lage eures Startups zuverlässig einschätzen kann. Dies gilt umso mehr in schwierigen Zeiten!
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Die beste Bank für Startups in Berlin
Die beste Bank für Startups in Berlin

Die beste Bank für Startups in Berlin

In Berlin gibt es viele Banken, die sich auf die Fahne schreiben, etwas für Startups zu tun. Hier erfahrt ihr, was wirklich dahinter steckt und welche die beste Bank für Startups in Berlin ist.

Wenn ihr euer eigenes Startup gründen möchtet, habt ihr unendlich viele Dinge zu erledigen und Fragen zu beantworten. Wahrscheinlich ist dabei die Frage, was die beste Bank für Startups in Berlin ist, eher ziemlich weit unten auf der Liste. Spätestens aber bei der Gründung einer UG (haftungsbeschränkt) oder einer GmbH müsst ihr euch aber entscheiden, bei welcher Bank ihr das Geschäftskonto eröffnen sollt. Ihr könnt ganz einfach die Bank nehmen, bei der ihr auch euer privates Konto habt. Oder online den günstigsten Preis herausfinden. Oder ihr kennt jemanden, der euch seine Bank empfehlen kann?

Eigentlich solltet ihr euch aber die Frage stellen: „Was ist denn nun wirklich die beste Bank für Startups in Berlin?“

Angesichts der vielen Startups in Berlin verwundert es nicht, dass auch zahlreiche Banken den Trend erkannt haben und versuchen, sich besser auf die Bedürfnisse von Startups einzustellen. Startups funktionieren überhaupt nicht wie klassische kleine Gewerbe und haben daher gänzlich andere Anforderungen an Bankdienstleistungen. Das fängt damit an, dass die Toleranz für die vielen Anträge, Verträge und Mitteilungen in Papierform bei Startups sehr gering ist. Es geht damit weiter, dass so viele Gründerteams international sind. Und es führt nicht zuletzt zu dem Problem, dass viele Startups erst lange Zeit nach ihrer Gründung aus Bankensicht akzeptable Umsätze erreichen. Eine Bank muss sich also auf viele neue Dinge einstellen, wenn sie die beste Bank für Startups werden will.
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